Kein Keks für Kobolde

Es ist ein Feuerwerk der guten Laune: Wo die Kobolde Neunauge, Feuerkopf und Siebenpunkt aus dem Unterholz auftauchen, sind freche Streiche und Spaß vorprogrammiert. Gemeinsam durchstreifen sie den Wald – immer auf der Suche nach der knackigsten Nuss, der saftigsten Beere oder einfach einem leckeren Keks. Leider können sie sich nicht immer unbeschwert der Nahrungssuche hingeben:

Menschen, lästige „Häßlinge“, sind in ihren Wald gezogen und wollen den verwaisten Campingplatz wiederbeleben. Zudem tauchen plötzlich Sumpfratten im Revier der Kobolde auf.

Sie sind abtrünnige Kobolde, untereinander zutiefst zerstritten aber vereint in ihrer Konkurrenz gegenüber den Waldkobolden. Jetzt machen sie dem Trio die Leckereien streitig. Eine harte Nuss, selbst für Neunauge, Feuerkopf und Siebenpunkt. Es gilt also, die Natur zu schützen, die Eindringlinge in ihre Grenzen zu weisen und sich gleichzeitig vor den gefährlichen Waldtieren in Sicherheit zu bringen. Mit viel Phantasie, Witz und vor allem starkem Zusammenhalt meistern die Kobolde in jeweils abgeschlossenen Episoden jedes Abenteuer. Doch einer von ihnen bricht die Regeln und lässt sich auf eine Freundschaft mit einem Menschenkind ein. Werden die Kobolde diese Bewährungsprobe bestehen und sich am Ende trotzdem einen Snack in ihrem Baumnest teilen?

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Program image Kein Keks für Kobolde

Bildergalerie

Charaktere

Neunauge

Nichts entgeht ihr und ihrer Aufmerksamkeit. Sie ist clever, neugierig und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Die Menschen haben es ihr besonders angetan: Mit einer Mischung aus Erstaunen und Bewunderung beobachtet sie die Häßlinge und deren seltsamen Besitz, für den Neunauge immer wieder einen neuen Verwendungszweck erfindet. Als sie beginnt, sich zu sehr für das Menschenmädchen Mia zu interessieren, bricht sie die Grundregel der Kobolde.

Feuerkopf

Feuerkopf ist der Älteste im Trio, der seine Freunde stets beschützen möchte. Dabei lässt er sich von seinem Temperament leiten. Vorschnell, ungeduldig und den Ereignissen oft einen Schritt voraus, zieht er oft verkehrte Schlüsse – und wittert mehr Gefahren, als tatsächlich auf die Kobolde lauern. Mit seiner Angewohnheit, die angefangen Sätze seiner Freunde zu vervollständigen bringt er Neunauge und Siebenpunkt zur Verzweiflung. Den Menschen begegnet er mit großem Misstrauen, die Freundschaft zwischen Neunauge und Mia ist ihm deshalb ein Dorn im Auge.

Siebenpunkt

Ein Sprachgenie, das die Laute der Tiere im Wald versteht. Wenn sich den Kobolden eine gallige Kröte, eine giftspritzende Spinne oder einfach eine hungrige Katze in den Weg stellt – Siebenpunkt nimmt Kontakt auf und übersetzt für seine Freunde. Damit dieser Gabe entschärft er so manche kritische Situation. Er verfügt auch über große körperliche Kraft. Weil er aber der Jüngste des Trios ist, verhält er sich oft eher zurückhaltend. Er ist ein Genießer und kann den vielen Leckereien, die der Wald zu bieten hat, nie widerstehen. Um an die Kekse der Häßlinge heranzukommen, besiegt er manchmal sogar seine Angst.

Tausendschön

Tausendschön, eine uralte, geheimnisvolle Kobold-Dame. Sie kennt viele überlieferte Weisheiten und Rezepte, die das Leben im Wald einfacher machen: Kräuter mit Heilkräften oder Tinkturen, die das Pflanzenwachstum anregen. Früher hat sie die ganze Welt bereist – und auch heute ist sie nicht leicht aufzuspüren. Sie taucht aus dem Nichts auf und verschwindet wieder, wie es ihr gefällt. Die Kobolde werden nicht immer schlau aus ihr. Denn ihren koboldhaften Sinn für Scherze hat sie sich bis ins hohe Alter bewahrt.

Mia

Ein Girlie aus der Stadt, nicht sehr selbstsicher, weiß aber genau, was es will und was nicht. Was Mia nicht will: In einem Campingbus zwischen Bäumen leben, unter fragwürdigen hygienischen Bedingungen und diesen ganze Insekten und Pflanzen um sie herum, die ihr nur Allergien bescheren. Dummerweise kündigt ihr Vater seinen Job als Bankangestellter, um genau das zu tun. Ihr MP3-Player und ihr Smartphone, sind ihr Kontakt zur Zivilisation und zu ihren Freunden. Erst als sie die Kobolde entdeckt, lässt sie sich auf das Abenteuer Wald ein.

Gelbschopf

Gelbschopf, eigentlich William Scrantonbury. Der Vater von Mia hat seinen Alltag im Hamsterrad satt. Deshalb sagt er seinem Bankjob in der Stadt adieu und will auf dem Campingplatz ein einfaches, naturverbundenes Leben führen. Im Herzen ist er ein Hippie: Am liebsten würde er in einem Baumhaus wohnen, unter einem Wasserfall duschen und nackt wie ein Neugeborenes durch den Wald streifen. Über die Natur muss er noch viel lernen: Noch nicht einmal an die Existenz der Kobolde will der Ex-Manager glauben. Wenn er sich da nur nicht täuscht!

Teufelsblick

Eine Katze wie aus dem Bilderbuch: Divenhaft, manipulativ und egozentrisch. Respekt kennt sie nicht. Und auch an ihre Besitzer Gelbschopf und Mia erinnert sie sich nur, wenn sie Futter oder eine Massage braucht. Einen besonderen Groll hegt Teufelsblick gegen die Kobolde. Sie sollen es nicht wagen, sich zwischen sie und ihr Menschen-Personal zu stellen. In ihren Träumen malt sie sich schon aus, wie sie die Kobolde bestrafen wird – sollte sie jemals einen von ihnen erwischen.

Bürgermeisterin Fischhaut

Eine Naturgewalt mit einem Lächeln, bei dem das Blut in den Adern gefriert. Meint es immer gut, macht dabei alles grundverkehrt: Etwa wenn sie den alten Baumbestand zugunsten eines neuen Parkplatzes abholzen lassen will. Wenn es darum geht, Wählerstimmen für sich zu gewinnen, ist Bürgermeisterin Fischhaut skrupellos. Ansonsten steht für sie „Entwicklung“ an erster Stelle. Wenn Unheil droht, kann man sich sicher sein, dass sie ihre Finger im Spiel hat.

Der Weiße

Raffgierig, selbstverliebt und einfach fies. Er ist der Anführer der abtrünnigen Kobolde, darunter auch Grobklotz und Stinkefuß. Seine Götzen sind Macht, Besitz und Technik. Die Schwäche seiner Anhänger nutzt der Weiße skrupellos aus – und kommt dabei ganz ohne Gewalt aus. Mit seiner samtweichen Stimme schafft er es immer wieder, Freunde wie Feinde zu manipulieren. Notfalls macht er ihnen weis, seine eigenen hinterhältigen Ideen stammen in Wahrheit von ihnen.

Grobklotz

Der bullige Handlanger und Beschützer des Weißen. Ein Paradebeispiel für den Triumph der reinen Muskelmasse über den Verstand. Schwer von Begriff wie er ist, bereitet es ihm größtes Vergnügen, sich zu prügeln. Er ist beseelt von Untertanengeist, was es dem Weißen leicht macht, ihn zu instrumentalisieren. Seine sanfte Seite versteht Grobklotz gut zu verbergen. Aber wenn gerade keiner hinsieht, zeigt er echte Zuneigung und Zärtlichkeit – ausgerechnet einem Käfer, der in seinem Fell lebt.

Stinkefuß

Die wahrscheinlich ekelerregendste Sumpfratte, die je den Wald besudelte. Seine Aussprache ist feucht und voller Zischlaute, man möchte ihm nicht näher kommen als einem Hornissennest. Ständig hört – und riecht! – man ihn rülpsen, pupsen und spucken. Wenn man ihn deshalb ausschimpft, versteht er die Aufregung nicht. Immerhin hat Stinkefuß mehr Grips als Grobklotz. Insgeheim träumt er davon, den Weißen als Chef der Bande abzulösen. Mit dessen Gerissenheit kann er es jedoch nicht aufnehmen.

Info

Originaltitel

The Woodlies

Produktionsjahr

2011

Produktionsland

Deutschland/Belgien/Australien

Technik

Zeichentrick

Format

26 x 24 Minuten