Fakten zur Graugans

Knapp 40 Jahre Jahre fliegt der Zeichentrick-Junge Nils Holgersson nun schon durch die Lüfte.
Der Roman der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf wurde 1980 verfilmt, als Zeichentrickfilm und auch als Zeichentrickserie.

Die Serie war von Anfang an sehr beliebt. Eigentlich ein Wunder, denn zunächst ist Nils ja gar kein netter Junge. Er ärgert die Tiere des Hofes, und wird zur Strafe geschrumpft. Und dann… naja, Du kannst es ja selber ansehen. Zum Schluss wird sicher alles gut.

Wenn du ein bisschen mehr über Nils’ Gefährten, die Graugänse, erfahren willst, bist du hier richtig.

Die Graugans

Wildgänse heißen eigentlich Graugänse (lat. anser) und sind die häufigste Gänseart in Europa. Von der Graugans stammt die Hausgans ab, die Du sicher gut kennst.

Graugänse gibt es fast überall im europäischen Raum und darüber hinaus. Graugänse findet man in Island, in Westsibirien, in Portugal und Nordafrika bis in den Iran und Afghanistan und überall dazwischen.

Die Kinder der Graugans nennt man übrigens Gössel.

 

Der „Gänseprofessor“

Der Wissenschaftler Konrad Lorenz (geboren 1903, gestorben 1989) gilt als der größte Experte für Wildgänse überhaupt. Niemand hat sich so mit dem Verhalten der Tiere beschäftigt wie er. Lorenz wollte anhand der Gänse herausfinden, was Tiere denken.

Zunächst studierte der junge Konrad allgemeine Medizin, dann jedoch entschied er sich, auf Tierkunde umzusatteln. Was war passiert? Er hatte das Buch „Nils Holgersson“ gelesen.

Willkommen zurück! Oder nicht?

Graugänse gab es lange nicht in den Landschaften Deutschlands. Aber langsam fühlen sich die Tiere hier wieder wohl – viel zu wohl, finden manche Leute, zum Beispiel in Stuttgart.

Hier haben sich am Max-Eyth-See an die 300 Graugänse niedergelassen. Viele Menschen freut das, und sie kommen gerne, um die Vögel zu füttern. Andere, z.B. Bootsbesitzer, sind sauer. Denn so eine Gans macht ab und zu auch mal ein Häufchen. Und 300 Gänse…?

Foto: sannse, MSeses über wikimedia commons

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