Noch mehr Pleiten

Nicht nur bei Piet geht einiges schief. Auf der ganzen Welt passieren immer wieder erstaunliche und kuriose Dinge. Manchmal sind es einfach irre Zufälle, aber manchmal müssten die Leute einfach nur ein bisschen mehr nachdenken um Unglücke zu vermeiden.

Ein Beispiel hierfür ist ein Arzt aus Venezuela. Er hat sich am Flughafen Miami einen Scherz erlaubt und bei der Sicherheitskontrolle angegeben, er hätte Sprengstoff in seiner Tasche. Die Sicherheitsbeamten fanden das gar nicht lustig. Es wurde sofort eine Teilevakuierung angeordnet und ein Bombenräumkommando bestellt. Natürlich hatte er keinen Sprengstoff dabei und wollte nur einen Witz machen, der aber gründlich missverstanden wurde. Am Ende kostete der „Scherz“ 90.000 Dollar.

Ähnlich wie Piet an seinem Zeichenpad hängt, so geht es den meisten Jugendlichen mit ihrem Smartphone. Ein 16jähriger hatte beim Angeln an einem Teich sein Handy ins Wasser fallen lassen. Als der ansässige Anglerverein für die Bergung des guten Stückes keinen Taucher engagieren wollte, wurde der junge Mann selbst aktiv. Er beschaffte zwei Abwasserpumpen, mit denen er den Teich leer pumpen wollte. Einen Schlauch verlegte er dabei auf einen Acker, den anderen in ein Toilettenhäuschen. Wieviel Wasser aber tatsächlich in einem Teich ist, hatte der Junge wohl unterschätzt. Das Ende vom Lied: Die Toilette lief über und die Überflutung richtete einen riesigen Schaden an. Für das Geld der Strafzahlungen hätte er sich viele neue Handys kaufen können.

Dass viele Kinder heute bereits sehr technikaffin und mit den neuesten Geräten sehr erfahren sind, musste eine Mutter in England erfahren. Ihr fünfjähriges Vorschulkind hatte es geschafft, über eBay einen echten alten Müllwagen für 3.500 Pfund zu ersteigern. Dafür hatte der Fan von Müll, Recycling und Abfallentsorgung seiner Mutter die Kreditkarte entwendet. Die entsetzte Mutter hatte Mühe, dem Online-Auktionshaus die Sachlage zu erklären und den Einkauf rückgängig zu machen.

Foto: Wikimedia Commons

Dass auch die kindliche Fantasie ab und zu für Überraschungen sorgt, stellten zwei fünfjährige Russen unter Beweis. Die Autofans wollten sich ihren Traum erfüllen und einen Jaguar kaufen. Das klappt aber nicht, wenn man den halben Tag im Kindergarten „festsitzt“. Für Abhilfe sollte ein Loch sorgen, dass die beiden in tagelanger Arbeit unter dem Zaun des Kindergartengeländes gegraben hatten. Als die beiden nach erfolgreichem Ausbruch beim nächsten Autohaus ankamen, stellte sich heraus, dass ein wichtiges Detail nicht bedacht worden war: ein Jaguar kostet richtig viel Geld! Und so wurde der Autokauf eher unrühmlich in polizeilicher Begleitung zurück in den Kindergarten beendet.

Foto: Wikimedia Commons, Lothar Spurzem

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